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  • Antique · Vintage · Modern Rustic
  • 100% Handmade
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1. Ablauf und Fertigung

2. Reinigen und Pflege

100% echt LEDER Produkte aus unserer Fertigung

Ledergeschenke sind zeitlos, beständig, sinnlich und sehr persönlich!

Nur wenige Materialien sind so vielseitig einsetzbar und naturnah wie echtes Leder. Es ist immer elegant, dekorativ, modern, zweckmäßig und geschichtsträchtig. Leder ist mehr als nur ein Rohstoff: Leder kann man erleben!

Wir bieten Ihnen das richtige UNIKAT Geschenk für unzählige Verwendungsbereiche.

Unsere Produkte sind natürlich aus vegetabil (Pflanzlich) gegerbtem Leder. In diesem Sinne variiert jedes Produkt immer etwas in Design, Farbe und Textur. „Echtes Leder“ hat natürlich auch Unvollkommenheiten, die dazu neigen, durch den Prozess des Ablebens herauszutreten, was jedes Stück zu etwas Besonderem und Einzigartigem macht. Manchmal unterfüttern wir unser z.B. spezielles UR-Leder das ca. 30 bis hin zu 120 Jahre alt ist, mit dekorativen Rinds-Polsterleder auf der Rückseite. Diese Methode kommt besonders in unserer Rubrik "HÖHLEN- Schmuck" - Steinzeit Armbänder und EISZEIT Armbänder zum Einsatz.

In allen anderen Bereichen arbeiten wir meist mit erstklassigem Blankleder! Dieses Leder wird auch Glattleder genannt und zählt zu den stabilsten Highlight-Leder unter den Lederarten. Unser verarbeiteter Croupon - bzw. Doppel Hecht (so nennt man dies Leder), ist das Kernstück einer Rinderhaut. Es ist schon ein sehr tolles Gefühl, wenn man so ein kräftiges Stück Naturleder mit einer Stärke von ca. 3,6 bis 4,2 mm in den Händen hält wo dessen Fasern besonders gleichmäßig und dicht vernetzt sind. Es ist massiv, kräftig und beeindruckend stark! Dieses Leder darf nicht geschliffen oder durch Spannung gedehnt (gebufft) werden. Wir arbeiten also einmal mit einer unbehandelten Natur Haut, die wir im Rohzustand an der Oberfläche individuell in künstlerisch freier Gestaltung einfärben und mit Durchgefärbten Leder - in den Farben Schwarz, Schokobraun und Cognac.

Selbst bei dünnerem Leder bekommen Sie bei uns höchste Qualität:

Bei bestimmten Lederarbeiten wie z.B. Lesezeichen aus edlem Rinder oder Büffelleder, wird noch genügend Retikularschicht an der Oberhaut belassen, was ein ausreichend eiweißreichen Fleischspalt mit sich bringt und eine sehr hohe Qualität garantiert.

Schon in Urzeiten – also die Zeit, als wir es uns noch am Feuer gemütlich gemacht haben - war das Gefühl von Heimat und Zuhause verbunden mit Sicherheit, Geborgenheit durch Leder stark geprägt. Auch Jahrzehntausende nach dem sinnbildlichen Lagerfeuer ist Leder noch immer der Punkt an dem unser Herz und Verstand zusammentreffen. Echtes Leder galt in allen Epochen der Zeit als ein Naturmaterial, was angefangen von Arbeits- Utensilien über Sicherheit spendende Kleidung bis hin zum repräsentativen Lederschmuck den gesellschaftlichen Stand einer Person sichtbar machte.

Bei Bammbani bringen wir durch liebevolle intensive Verarbeitung viel von dem zurück, was Massenproduktionen und Marketingtaktiken als edel und echtes Leder anpreisen, in Wahrheit jedoch nichts anderes ist als ein eher minderwertiger Artikel.

Was ist nun echtes Leder und was ist wirklich wichtig zu wissen!

Um es auf den Punkt zu bringen, was eigentlich echtes Leder ist, gilt es die RAL 060 A 2 zu studieren. Denn unter dieser Bedeutung findet sich folgende Definition:

Als Leder, Echt Leder oder mit einem Ausdruck-, wer nach der Verkehrsauffassung auf Leder oder auf eine Leder Art (Rindbox, Nappa, Nubuk, Saffian, usw.) hinweist, darf beim Angebot oder Verkauf nur ein Material bezeichnet werden, das aus der abgespaltenen oder gespaltenen tierischen Haut bzw. dem Fell durch Gerben unter Erhaltung der gewachsenen Fasern in ihrer natürlichen Verflechtung hergestellt ist. Bei Leder mit einem Oberflächenüberzug beispielsweise aus Kunststoff, Folie oder Lack darf die aufgebrachte Schicht nicht stärker als 0,15 mm sein. Bei stärkerer Zurichtung oder Beschichtung kann man also nicht mehr von echtem Leder sprechen.

Zusammengefasst: Leder ist nur Leder, wenn es die gespaltene bzw. ungespaltene Haut eines Tieres ist, die durch Gerben nachbearbeitet wurde. "Eigentlich ganz einfach" aber heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Der Kunde wird in vielen Fällen in die Irre geführt.

 

Querschnitt durch unser zu verarbeitendes Glattleder. Nahaufnahme z.B. von unserem Doppelhecht, so wie wir Ihn verarbeiten. Deutlich ist das dicke 3,6-4,2 mm starke Fleisch der Haut erkennbar. Haut die nicht gespalten ist. Bei unserem Naturleder handelt es sich um offenporige Glattleder ohne Pigmentschicht (Farbschicht) auf der Oberseite, die noch die natürliche Beschaffenheit des Hautmaterials erkennen lassen und in der Regel als sehr teure und wertvolle Leder gelten. Unser leicht pigmentiertes Rindsleder ist gegen Wasser und Schmutz recht unempfindlich.

- Pflanzlich gegerbt - Mäßig fettig - Naturbelassen - Sehr robust und reißfest

Das von Bammbani viel benutztes Leder Kernstück

Die natürlichen Unterschiede in der Hautstruktur- über die gesamte Fläche gesehen, wird als Stellung der Haut bezeichnet. Durch die unterschiedlichen Dichten und Verflechtungen der Fasern, weisen die einzelnen Hautzonen Abweichungen in der Reissfestigkeit und Dehnung auf. Dies ist besonders bei der Verarbeitung von Leder zu berücksichtigen. Während im Rückenlinienbereich die Zugfestigkeit parallel zur Rückenlinie höher ist, liegen im mittleren Bereich der Haut, in der Querrichtung, höhere Festigkeiten vor, welche in dieser Richtung weiter in die Seitenteile vordringen. Die Dehnbarkeit ist in den Seitenteilen viel grösser als im Kern, in den Flanken ganz besonders stark und in der Senkrechte zur Rückenlinie liegen dann wieder geringere Dehnungswerte vor.

Aus dieser Linie der Haut, die in starkem Maße von der Rasse, dem Alter und Geschlecht der Tiere, auch dem Klima und einigen weiteren Faktoren abhängt, ergibt sich die Flächeneinteilung der Haut. Das Kernstück – der Croupon/der Hecht, weist also die grösste und gleichmässigste Dicke mit der dichtesten Faserverflechtung auf und macht etwa 50 % der Gesamtrindhautfläche aus. Das Kernstück, der Croupon selbst, lässt sich weiter in Schild, Rücken und Kratze aufteilen. Zu den Seiten, auch Flanken genannt, die beträchtlich dünner sind, ist eine deutliche Grenze feststellbar. Zum Hals, zusammen mit den Kopfteilen, nimmt die Stärke nur allmählich etwas ab. Entsprechend der Flächeneinteilung der Haut kann diese entweder als ganze Haut, längs der Rückenlinie aufgeschnitten als halbe Haut, als ganze oder halbe Croupons, Halsstücke, Hechte und Seiten in den Handel kommen. Je nach den unterschiedlichen Verwendungszwecken dieser Hautteile ist auch die Bearbeitung während der Lederherstellung doch sehr verschieden.

INFO: φ Wir verarbeiten auch Häute von Säugetieren und Pflanzenfressern wie z.B. Büffel, Schaf, Ziege oder Rentier bis zu den Wildtieren dem Reh und Hirsch - Jedoch keine vom aussterbende bedrohte Tierarten!

Tipps zur richtigen Lederpflege

Die verschiedenen Glattleder, zum Beispiel oberflächenbeschichtet, gefärbt und überwiegend geschlossen porig, (zugerichtete Leder) auch durchgefärbt, offenporig, ohne Zurichtung, sollen nach einer Reinigung immer mit einem entsprechendem Lederpflegemittel behandelt werden.

Erst mal zur Reinigung mit Bammabni φ

  • Oberfläche Schmutz mit weicher Bürste entfernen
  • Am besten mit destilliertem oder weichem kalkarmen Wasser und Neutralseife oder auch Sattlerseife abwischen
  • Leder bitte niemals durchfeuchten!
  • Bei hartnäckigen Flecken ruhig etwas Spülmittelzusatz hinzugeben
  • Flecken immer von außen nach innen bearbeiten
  • Leder mit leichtem Druck vorsichtig massieren, nie mit zuviel Pressdruck reiben
  • Für kleine verschmutzte Stellen, können sie auch zu Babyfeuchttüchern greifen und punktuel mit der Fingerkuppe reinigen
  • Reinigungs- und Pflegeprodukte immer mit einem Schwamm oder Natur-Tuch auftragen. Achtung: Nie Lösungsmittel verwenden.
  • Verwenden Sie keine Mikrofasertücher, sondern weiche und fusselfreie Naturtücher. (Z.B. Baumwolle oder Leinen)

Wir von Bammbani verwenden

Gute Reinigungs- und Lederpflegemittel sind z.B. Lederfett, Leder Öle oder Leder-Pflegemilch mit Emulgatoren. Bienenwachs für Ränder, Neatsfoot Öl, Sattlerseife und Naturalseife.

Merke:

Viele ungute Einflüsse wie Nässe, Austrocknung, Verschmutzung der Poren werden durch die Behandlung mit Lederpflegemitteln gestoppt, besonders durch das eingesetzte Paraffin. (Paraffin ist eine chemische Zusammensetzung aus gesättigten Kohlenwasserstoffen. Es wird zum Großteil als Abfallprodukt in der Erdölindustrie gewonnen. Paraffin ist ölig, leicht wachsartig, geruchs- und geschmacklos umd wasserabweisend. Paraffin dringt in die Poren des Leders ein und imprägniert es damit. So wird verhindert, dass weiterhin Wasser ins Leder diffundieren kann. Des weiteren wird der Kontakt mit Sauerstoff größtenteils unterbunden. Eine Beschichtung des Leders mit Lederpflegemitteln mindert also den Kontakt mit Sauerstoff und Wasser und somit die Oxidation und die Hydrolyse (Spaltung) des Leders. Manche Lederpflegemittel mit Paraffin-lösliche Stoffe, zur Minderung der Oxidation und zum Schutz vor UV-Licht enthalten z.B. auch Propylgallat, (ein UV Schutz bzw. Ausbleichschutz) sowie (Tocopherol (ein E Vitamin 306 zur Pflege) oder O-Phenylendiamin (für organische Verbindungen.) Reines Paraffin tut es aber auch.

Achtung! Paraffine sorgen auf der lebendigen Haut zwar zunächst für ein weiches Hautgefühl, beeinträchtigen langfristig aber die natürlichen Funktionen der Haut. So wird die Hautatmung eher behindert. Es kann zu Hautunreinheiten kommen. Die Haut kann- oder wird nach längerem Gebrauch vermutlich austrocknen. Darum macht Paraffin bei echten Lederhäuten wesentlich mehr Sinn als auf unserer eigenen Haut.

Leder-Öl:

Wenn es bei verhärteten und fast ausgetrockneten Ledern auf eine Durchtränkung und [Imprägnierung] des Leders mit rückfettenden Stoffen ankommt, ist flüssiges Leder Öl eine sehr gute Wahl. Hier sind für die Behandlung nur gedeckte, zugerichtete, Glattleder- keine offenporigen (keine unbehandelten Leder) geeignet. Zu empfehlen ist hier z.B. Neatfoot Oil - das reine Ochsenklauen ÖL (so der korrekte deutsche Name). Das ÖL ist gut wasserabweisend hat einen guten Fettanteil und stellt die Geschmeidigkeit von Leder wieder her.

Achtung!

Lederpflegemittel auf der Basis von Fetten biologischen Ursprungs werden am MARKT ebenfalls angeboten. Diese Fette können aber ranzig werden und langfristig zum Fettfraß im Leder führen. Daneben werden oftmals auch Duftstoffe zugesetzt und bei farbigen Lederpflegemitteln noch zusätzlich Pigmente. Eher nicht so gut geeignet. Also Finger weg!

Noch ein paar Bammbani Tipps: φ

  • Testen Sie die Anwendung stets vorab an einer verdeckten Stelle. Gerade bei naturbelassenen Ledern ist doch etwas Vorsicht geboten!
  • Leder braucht Feuchtigkeit, deshalb regelmäßig (leicht) feucht abwischen.
  • Leder brauchen nach der Reinigung unbedingt feuchtigkeitsspendende Pflege, nicht nur Rückfettung, um nicht brüchig zu werden. Darum Leder nie nur mit reinem Fett oder reinem Wachs behandeln.
  • Leder bitte auch nie mit Mikrofasertüchern reinigen. Diese können die Lederoberfläche angreifen!
  • Für die Nachreinigung am besten destilliertes Wasser verwenden, um Kalkränder zu vermeiden.
  • Leder sollte auch vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Da sonst Austrocknen oder Ausbleichung die Folge ist.
  • Vermeiden Sie zu viel Feuchtigkeit, diese kann Leder schaden und verhärten. Gehen sie wenn möglich nicht damit ins Wasser zum Baden oder ins Meer zum Schwimmen. Reinigen Sie Ihr Leder nie zu nass, sondern immer nur "leicht feucht".